Foto1 Erasmus+ -2026
Bericht

Fortbildung in Paris im Rahmen von Erasmus+ im Februar 2026

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich die Möglichkeit, eine Woche lang an einer Fortbildung in Paris teilzunehmen. Diese Zeit war eine intensive und äußerst bereichernde Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

Die Woche war geprägt von vielen neuen Eindrücken, interessanten Begegnungen und zahlreichen fachlichen Impulsen. In abwechslungsreichen Workshops wurden unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden vorgestellt und direkt erprobt. Dabei ergaben sich immer wieder Gelegenheiten zum Austausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern, was zusätzliche Perspektiven auf den eigenen Unterricht eröffnete.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Lernen und Lehren mit authentischen Materialien. So wurden vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Videos, Filmen, Texten, Podcasts, Radiobeiträgen sowie literarischen Auszügen aufgezeigt und praktisch erarbeitet. Diese Materialien bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte, um Schülerinnen und Schüler motivierend und lebensnah an die französische Sprache heranzuführen.

Darüber hinaus wurden unterschiedliche Zugänge zum Grammatikunterricht thematisiert. Sowohl induktive als auch deduktive Verfahren wurden vorgestellt, verglichen und in ihrer praktischen Umsetzung reflektiert. Ergänzend dazu wurden konkrete Beispiele für schülerzentrierte Gesprächsanlässe erarbeitet, die die aktive Sprachverwendung fördern und sich gut in den eigenen Unterricht integrieren lassen.

Besonders wertvoll war die Gelegenheit, mich einmal ganz auf die eigene Fortbildung zu konzentrieren. Im Schulalltag stehen meist die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt – was natürlich richtig und wichtig ist. Während dieser Woche stand jedoch bewusst auch das eigene Lernen im Vordergrund. Diese Perspektive war nicht nur motivierend, sondern auch sehr bereichernd.

Mit vielen neuen Ideen, erweiterten methodischen Kompetenzen und frischer Motivation kehrte ich nach dem Erasmus-Aufenthalt in den Schulalltag zurück und freue mich darauf, die gewonnenen Impulse im Unterricht umzusetzen und weiterzugeben.

Gudrun Mücke