Sturz oder Nichtsturz – das ist hier die Frage

Bei prachtvollem Herbstwetter radelten wir vom Praterstern in die Lobau. Bereits nach fünf Minuten teilte sich die Gruppe unerlaubterweise, weil der Skater-Park  eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübte: Auf, ab, links, rechts, alles was Spaß macht. Die verlorengegangene Gruppe konnte schließlich nur per Handy geortet werden.

Nachdem wir die Donau erfolgreich überquert hatten, ergab sich ein neues, schwer zu ignorierendes Hindernis – ein Eiswagen: Becher oder Tüte, war hier die Frage. Gestärkt mit Vanille, Haselnuss und Himbeeren ging die Reise weiter zur Dechantlacke, wo einige am liebsten hineingesprungen wären. Doch leider hatten wir die Badesachen zu Hause gelassen. Lustig ging es durch die Moorwiesen und Wälder bis zur Panozzalacke, wo es noch eine kurze Rast gab, bevor wir die Heimfahrt über das Kraftwerk Freudenau  vorbei an der Pagode antraten.

Aber dann nach  einer kleinen Linkskurve: ein Scheppern und Klirren und ein verlegenes „Au“. Rad verbogen, Kette raus, kaputte Klingel und eine tröpfelnde Schürfwunde. Nach Versorgung der Verletzung und Reparatur des Fahrrades ging es ohne Zwischenfälle zum Ausgangspunkt zurück. Radfahren – eine Königsdisziplin im Outdoorbereich.

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