Jugendstil und Kaffeehausliteratur

Im Jänner 2015 machten die 8A und Frau Professor Mazal einen Schulausflug zu mir nach Hause, weil ich in einem der OttoWagner- Häuser am Naschmarkt wohne, unser Haus ist ein gutes Beispiel für die Jugendstil-Architektur. Die meisten U-Bahn Stationen der U4 sind ehemalige Stadtbahnstationen von Otto Wagner, in Weiß und Grün gehalten.

Betrachtet man die Häuser an der Rechten Wienzeile, entdeckt man sehr bald die typischen Merkmale der Jugendstilbauten. Klare Linien und eine strenge Geometrie sowie aufwändige Dekorationen aus Gold oder eine Fassade mit Blumen und grünblauen Ornamenten kennzeichnen sie.
Auch innen findet man diese Merkmale wieder: Die Gläser der Fenster haben Verzierungen in den Ecken, der Aufzug ist klein, aber aufwändig geschmückt und die Wände sind schlicht weiß, doch teilweise verziert durch erhabene Kreise und Linien.

Danach spazierten wir ins Café Sperl, um das Kaffeehaus-Feeling zu nutzen und unsere eigenen Texte zu verfassen.
Anna Pachner

Das Café Sperl befindet sich in einem hübschen Gründerzeithaus. Sobald man eintritt, ist man überwältigt von den prächtigen Verzierungen an der Decke, den Wänden, den Tischen. Die Atmosphäre ist sehr gemütlich. Alles scheint so, als wäre man hundert Jahre in die Vergangenheit gereist. In die Zeit der großen Autoren, Komponisten und Architekten, als Wien noch kulturelles und wirtschaftliches Zentrum eines großen Reiches war.
Willi Lang

Fast unabsichtlich schlüpft man in die Rolle des Beobachters. Man beobachtet, wie sich langsam Milch, Sahne, Zucker und Kaffee vermischen. Man beobachtet, wie das Geld in der Brieftasche weniger wird. Man beobachtet, was um einen geschieht. Menschen gehen im Kaffeehaus ein und aus. Menschen verschiedener Generationen. Arbeitende Menschen versüßen die Pause im Kaffeehaus. Manche nutzen die Kaffehäuser, um die Zeit zu verlangsamen. Sie vergessen die Zeit komplett.
Adrian Pecher

Ich finde es schön, nicht zu wissen, wo ich in zwanzig Jahren stehen werde, in welchem Land ich wohnen werde, mit wem meiner jetzigen Freunde ich noch Kontakthaben werde und wie sich mein Charakter verändert hat. Die Ungewissheit ist es, die das Leben spannend macht. Meiner Meinung nach benötigt es nur eine Prise Verrücktheit, Spontanität, Begeisterungsfähigkeit, Mut, Abenteuerlust und Menschen, die man liebt, um dem alltäglichen Leben, das viel zu leicht von uns Besitz ergreift, zu entfliehen.
Belinda Spörk

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