Aktion: Kilo gegen Armut

 

Es ist kalt und du kannst die Heizkosten nicht bezahlen.
Du bist in einem Supermarkt und du musst dich zwischen Reis und Mehl entscheiden, weil du zu wenig Geld hast, um beides zu kaufen. Du musst Kleidung aus Second-Handläden tragen, weil deine Eltern sich nichts Neues leisten können…

So geht es leider sehr vielen Menschen in Österreich. Deswegen haben die EthikschülerInnen der 4A und 4B ein Zeichen gesetzt und nach einem informativen Workshop zum Thema „Armut in Österreich“ an der youngCaritas Aktion „Kilo gegen Armut“ teilgenommen.

Und so ist es abgelaufen: Wir haben uns vor verschiedene Supermärkte gestellt und die Einkäufer/innen gebeten, haltbare Lebensmittel (z.B. Reis, Kakao, Mehl…) zu kaufen. Nachdem wir diese Lebensmittel in die Schule transportiert hatten, wurden sie von youngCaritas abgeholt. Diese Lebensmittel werden bei den Le+O (Lebensmittel und Orientierung) Ausgabestellen der Caritas an armutsbetroffene Menschen verteilt.

 

Erfahrungsberichte von SchülerInnen:

Unser Fazit: Auch beim zweiten Mal ist es spannend und interessant bei dieser Aktion mitzumachen, weil es eben ein etwas anderes Spendensammeln ist. (Emil, Philip, Nils)
Einige haben unsere Bitte, Produkte für diese Aktion zu kaufen, ignoriert oder auch behauptet, schon seit längerem für die Caritas zu spenden. Dennoch gab es auch solche, die dann doch etwas für uns kauften. (Dana und Tiffany)

Wir kamen beim Billa an,
wie kommen wir nun an das Essen ran?
Obwohl voll cool drauf und motiviert,
hat’s am Anfang nicht ganz funktioniert!

Mit der Zeit vergaßen die Leute ihren Geiz,
gaben uns die Speis‘, die Sache hatte ihren Reiz.
Doch nicht alle wollten etwas hergeben,
ihre Rempler brachten die Erde zum Beben.

Würden die reichen Futzies sehen wie viel uns andere gaben,
würde denen der Scham aus dem Pelz ragen!

Am Schluss gingen wir drei mit vier Säck‘
stolz vom Billa weg.

(Nina, Lilly und Jasmin)

 

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