Josef BUCHER BZÖ

Mitte Januar besuchte uns BZÖ Klubobmann Josef Bucher, der seit 2009 sein Amt bekleidet, im Rahmen einer Politikerdiskussion, bei der nacheinander jeweils ein Politiker aus einer im Nationalrat vertretenen Partei in unserer Schule erschien. Das Grundthema der Gespräche war die Wehrpflichtdebatte, doch wie auch mit den Politikern vor ihm, wurde auch mit Herrn Bucher über andere politische Themen geredet, die die Schüler beschäftigten.
Zuerst erzählte der bürgerliche Rechte ein wenig über seine Laufbahn in der Politik und wie er dazu kam, Klubobmann einer erst 2005 entstandenen Partei zu werden. Wie einige Politiker seiner Partei war auch Bucher vor seiner Laufbahn bei dem Bündnis Zukunft Österreich ein Mitglied der Freiheitlichen Partei Österreichs.
Als es um die Volksbefragung ging, waren einige Schüler, mich eingeschlossen, sichtlich überrascht als wir hörten, dass es das Beste wäre gar nichts anzukreuzen, da die ganze Initiative eine „Volksverarsche“ wäre. Dass die ganze Aktion nur ein Mittel sei, um von anderen Problemen in Österreich abzulenken, wie der Arbeitslosigkeit, brachte mich zum Nachdenken. Bucher kritisierte immer wieder die Unwissenheit des Volkes in Sachen Militär, zwar wird oft über den Zivildienst und über das freiwillige soziale Jahr geredet, über die Landesverteidigung jedoch, weiß man nur wenig. Seine Lösung wäre ein gemeinsamer europäischer Luftraum und dadurch auch eine gemeinsame Überwachung. Außerdem wäre laut dem BZÖ ein zentrales europäisches Heer die beste Lösung
Die Europäische Union sei, trotz einiger Fehler, laut Bucher eine gute Idee, der Euro jedoch wurde oft vom Klubobmann kritisiert. Er sprach von einem Nordeuro (für die wirtschaftlich effizienteren Länder im Norden Europas), da die südlichen Länder Europas auf Grund ihrer schwachen Wirtschaft nie in die Eurozone hätten kommen dürfen.
Meiner Meinung nach steckt in Josef Bucher eher ein Politikexperte als ein eigentlicher Politiker, da er zwar die Themen sehr objektiv sieht , nichts schönreden will und einige Besserungsvorschläge beziehungsweise Ideen hat, wie man einige Punkte in unserem Land ändern könnte, jedoch fehlen ihm die notwendigen rhetorischen Fähigkeiten und auch Überzeugungskraft ist nicht in großen Maßen vorhanden.

Peter Nikolaus Filipczak 6C, 15.01.2013

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