Baumwoll-Workshop von Südwind (Febr.2020)

„Die Leiterin des Workshops hat uns den langen Weg der Baumwolle bis hin zum fertigen T-Shirt erklärt. Zum Beispiel haben wir erfahren, dass viel Baumwolle in Afrika angebaut wird von Kleinbauern. Wir haben gelernt, dass vom Preis eines T-Shirts wenig Geld an die Bauern oder an die Fabriksarbeiter geht. Viel Geld kriegen die Marken und die Geschäfte. Außerdem haben wir uns angesehen von wo unsere eigenen T-Shirts kommen.

Meines war aus Pakistan. Bei anderen Kindern war der Produktionsort Vietnam und China und Bangladesch. Alle diese Länder liegen in Asien. Am Ende der coolen Stunden haben wir noch eine kleine Runde kahoot gespielt. Das ist ein Quiz zum Thema Baumwollproduktion. Ich habe mich gefreut, weil ich den zweiten Platz gemacht habe.“ (Niklas, 2D)

„Zum Schluss bekamen wir zu zweit ein Arbeitsblatt über „den Weg der Jeans“. Mich verwunderte sehr, dass die Produktion von Jeans sehr aufwendig ist und dass es sehr viel Zeit und Energie kostet. Ich habe mir gemerkt, dass Baumwolle erntende Bauern und Bäuerinnen am wenigsten von allen die an der Produktion von Jeans beteiligt sind verdienen. Geschäfte verdienen wiederum am meisten. Ich würde raten Kleidung fair und nachhaltig zu kaufen.“ (Marlene, 2D)

„Leider leben die Baumwollbauern unter sehr schlechten Bedingungen. Beispielsweise werden mit Flugzeugen Pestizide, welches eingesetzt werden, damit keine Bakterien oder Tiere die Baumwollsträucher beschädigen, gesprüht, während die Bauern sich noch auf dem Feld befinden. Was mich besonders verwundert hat war, dass bei einem normalen Betrieb von einem Kleidungstück, welches 20€ kostet nur etwa 18 Cent an einen der Mitarbeiter geht, welche daran gearbeitet haben.“ (Linus, 2A)

„Wir bekamen eine Karte und eine Tabelle, auf der wir den Weg unserer Jeans bestimmen sollten. Bei einigen reist die Jeans sogar 70.000 km. In der Pause bekamen wir dann noch einen Auftrag, und zwar sollten wir aus einem Baumwollbüschel einen Faden drehen. Am Ende hatte Ella den längsten Faden und war sehr glücklich. Nach der Pause erzählte uns die Leiterin noch über die Mindestlöhne der NäherInnen. Es ist wirklich schlimm, dass diese nur 0,13-0,18 Cent verdienen. Am besten sollte nur noch Biobaumwolle ohne tödliche Gifte verkauft werden, und auch wenn das jetzt noch nicht so ist, sollte man versuchen billige oder nicht pestizidverseuchte T-Shirts oder Kleidung zu kaufen.“(Marie, 2D)

„Dieser Workshop war sehr aufschlussreich für mich, da mir erst jetzt klar geworden ist, wieviel Arbeit hinter einem Kleidungsstück steckt und wie die reichen Länder sich auf Kosten der armen Länder, die in diesem Falle die Kleidungsstücke fertigen und auf Kosten der Umwelt (Pestizide, Lieferweg), bereichern. Diesen Workshop werde ich nicht so schnell vergessen und ich denke, ich werde in Zukunft bewusster mit Kleidung umgehen.“ (Elena, 2D)

„Dass die Leute, die diese Kleidung machen so wenig verdienen hat mich sehr gewundert. Dass große bekannt Firmen so viel Geld, für eine Jeans, Pullover oder T-Shirt bekommen, wundert mich noch viel mehr. Eigentlich ein Unsinn! Ich werde darauf achten, Hosen, T-Shirts und sonstige Dinge aus Stoff aus biologisch wertvoller Baumwolle zu kaufen.“ (David, 2A)

„Jeder kann seine Kleidung recyceln und muss nicht immer mehr Kleidung kaufen. Man kann auch Kleider von seinen Geschwistern oder Freunde ausborgen, denn wir alle haben sehr viel Kleidung, die wir gar nicht tragen, oder die schon zu klein ist.“ (Lael, 2A)        

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