Unser Moorausflug

Am 1. Oktober fuhren wir, die 4A und die 4C, mit dem Bus ins Moor nach Heidenreichstein. Nachdem wir alle unsere Wusch-Sitzplätze gefunden hatten, ging es los. Weil uns die Musik, welche ein paar Jungs eingeschalten hatten, verboten wurde, da sie unseren LehrerInnen zu schrecklich war, begannen wir uns mit Blackstories die Zeit zu vertreiben. Als wir ankamen durften wir uns noch am Spielplatz vergnügen und die beiden Alpacas bewundern, wenig später kam aber auch schon die Expertin, die uns durchs Moor führen würde.

Auf dem Weg zum Moor spazierten wir durch den Wald, währenddessen machte sie viele Stopps und erzählte uns etwas über Bäume, Ameisenhaufen und Borkenkäfer. Dass sie viele Verknüpfungen zwischen der derzeitigen Situation, wie zum Beispiel der Borkenkäferplage, und der Umweltbewegung von uns jungen Leuten hergestellt hat, hat ihre Berichte sehr spannend gemacht.

Anhand eines Querschnittes, bei dem man sehr gut die verschiedenen Schichten des Moores erkennen konnte, erklärte sie, wie das Moor wächst und wie lang es für einen Millimeter braucht (1 Jahr!). Danach sollten wir unsere Schuhe ausziehen und unsere Hosen hochkrempeln und wir gingen Barfuß übers Moor. Wer wollte, durfte auch in eine tiefere Stelle, in ein sogenanntes Moorauge, hineinsteigen. Umso länger man drinnen stand umso tiefer sank man ein – wie bei Treibsand! Nach einer Zeit trauten wir uns auch hinein zu springen, wobei man aufpassen musste, damit man nicht umfiel, teilweise sanken wir sogar bis zum Oberschenkel ein, da war es dann gar nicht so einfach ohne Hilfe wieder herauszukommen!

Zum Schluss besuchten wir noch ein kleines Museum in Heidenreichstein und erfuhren noch Spannendes über das Moor und auch über die vielen ausgestopften Tiere des Museums, die teilweise gar nicht heimisch sind.

Lilli & Lilly 4c

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