Schnur-stRAX

Wer gibt uns Herberge an einem hoffentlich schönen Herbstwochenende auf der Rax?

Karl Ludwig Haus ausgebucht, Habsburghaus:  Schlafmöglichkeit nur mehr für 8 Personen, Seehütte: keine Betten, das haben wir uns einfacher vorgestellt. Endlich erbarmt sich der aus Mazedonien stammende Hüttenwirt am Ottohaus und nimmt uns 5 Burschen und 7 Mädchen auf.

Bei stürmischen Wind auf dem Preiner Gscheid geht es über das Waxriegelhaus und den Göbl- Kühn Steig – schnurstracks auf die Rax. Nach dem Gipfelsieg auf der Preinerwand, einer Erklimmung einer Ruine auf dem Jakobskogel erreichen wir nach 6 Stunden unsere ersehnte Unterkunft, das Ottohaus. Dort stoßen wir in der Gaststube auf das Portrait  eines berühmten Wieners, der ebenfalls die Berge sehr schätzte – Siegmund Freud.

Linsen mit Knödel, Kaiserschmarren, Kaspressknödelsuppe geben uns allen wieder Kraft und Wärme für die kalte Nacht im Lager. Ein prachtvoller Sternenhimmel schenkt uns die verdiente Ruhe.

Am nächsten Tag bewältigen wir den langen Abstieg mühelos bei beeindruckender herbstlichen Kulisse und warten an der kühlen Schwarza auf den Bus, der uns wieder in die laute Stadtwelt zurückbringt.

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