Bildnerische Erziehung

Kunst

Dem künstlerischen Bereich kommt am Standort eine wichtige Rolle zu, auch wenn er in der Stundentafel nicht besonders breit ausgebildet ist. Kompetente und anregende Angebote in den Bereichen Musik, Kunst und Werken sowie im darstellende Bereich sind ein wichtiger Teil der Allgemeinbildung. Die praktische Ausrichtung der Fächer ermöglicht -besonders in der Unterstufe – den sinnlichen, erfüllenden und lustbetonten Zugang zur Wirklichkeit und zum Selbst. Die künstlerischen Fächer leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

vorgarten

Ästhetische Bildung, das schöpferische Denken und Handeln ist elementar für die Persönlichkeitsbildung. Vielfältige bildnerische Angebote vertiefen das Kulturverständnis und den Selbstausdruck unserer Schülerinnen und Schüler.

Der Kunstunterricht findet in der AHS von der ersten bis zur fünften Klasse als zweistündiges und in der sechsten Klasse als zur Doppelstunde geblocktes, einstündiges Pflichtfach statt. In der siebten und achten Klasse wird BE als alternatives Pflichtfach zu Musikerziehung zweistündig angeboten. Das Pflichtfach und das Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung sind maturafähig und bieten Einblick und Vorbildung in viele/n Bereichen, die beruflich wie lebenspraktisch nutzbar sind.

Ein großer Fachraum und ein eigener, zusätzlich zur allgemeinen Informatikausstattung eingerichteter Medienraum mit neun Computerarbeitsplätzen, stehen dem Fachbereich BE zur ständigen Verfügung. Die gute Vernetzung der Fachgruppe und die vielfältigen Interessen und Kompetenzen der KunsterzieherInnen garantieren einen zeitgemäßen und hochwertigen Unterricht, der die Allgemeinbildung und die Lebenskompetenz unserer SchülerInnen optimal fördert.

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Bildnerische Erziehung in der Unterstufe

collage

Bildnerische Erziehung findet in der ersten bis zur vierten Klasse wöchentlich als Doppelstunde statt.
Alle Bereiche der Bildenden Kunst, die klassischen Techniken der Handzeichnung, der Druckgrafik, der Malerei, Plastik und der Architektur werden praktisch erprobt, wobei der spezifische Kunst- und Kulturhintergrund in altersgemäßer Form und entsprechendem Ausmaß vermittelt wird.

Die Bildbetrachtung, der Ausstellungs- und Museumsbesuch, sowie das Kennenlernen und Erproben moderner Bildmedien und Kunstformen sind ebenfalls wichtiger Teil des Kunstunterrichts.
Ein buntes Themen- und Technikangebot will der kindlichen Entwicklung und ihren spezifischen Interessen Rechnung tragen, unser BE-Unterricht fördert den Selbstausdruck und den Gestaltungswillen.
Nicht zuletzt soll der BE-Unterricht der Unterstufe den Grundstein für die zukünftige Oberstufe legen.

Die platonische Wendung fabricando fabricamur („Gestaltend gestalten wir uns selbst“; Plato, Symposion) ist auch heute Wahlspruch und Grundlage unseres Unterstufenunterrichts. Im Vordergrund stehen dabei stets die Freude am bildnerischen Tun und seine beständige Ausformung.

Lesen Sie dazu auch den aktuellen Unterstufenlehrplan:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/ahs4_778.pdf?61ebzm

Bildnerische Erziehung in der Oberstufe
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architekturoberstufe

Die Gesellschaft hat sich von einer Wissens- zu einer Mediengesellschaft gewandelt. Das Bild ist mächtiger geworden als früher das Wort. Kunst und Medien in ihren Ausformungen und Bedeutungen zu verstehen und verschiedenste künstlerische Techniken, Kunstformen und Medien in der Eigenproduktion kompetent anwenden und verbalisieren zu lernen, ist Ziel unseres BE-Unterrichts.

BE wird in allen Oberstufenformen unterrichtet. In der fünften Klasse findet BE als zweistündiges Pflichtfach statt, in der sechsten Klasse nur mehr einstündig wird die Wochenstunde vierzehntägig als Doppelstunde oder als Block innerhalb des Semesters als Doppelstunde angeboten. In der siebten und achten Klasse wird BE als alternatives Pflichtfach zu Musikerziehung zweistündig als Doppelstunde geführt.
Bildnerische Erziehung ist ein Maturafach (siebenstündig), es kann zusätzlich als maturfähiges Wahlpflichtfach (viersstündig) gewählt werden. (siehe Bildnerische Erziehung Wahlpflichtfach).

Die aktuelle Maturaform, die bei der BE-Matura des Maturajahrgangs 2014/15 erstmalig zur Anwendung gekommen ist, stellt den Kompetenzbegriff in den Vordergrund. (siehe Bildnerische Erziehung Matura). Bei der Matura selbst ist die praktische Darstellung der bildnerischen Kompetenzen allerdings nicht mehr vorgesehen. Diese müssen ausschließlich verbal gezeigt werden. Aus diesem Grund hat der laufende Oberstufenunterricht die Verbalisierung bildnerischer Prozesse, Sachverhalte und Zusammenhänge verstärkt auszubilden und trainieren. Dies führt – bei aller Kreativität der Fachgruppe– zu einer Schwerpunktverlagerung des Kunstunterrichts, weg von einem praktisch ausgerichteten Fach hin zu einem Kunstwissenschaftsunterricht.

Lesen Sie dazu auch den aktuelle Lehrplan:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_neu_ahs_54_11908.pdf?61ebz0

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Bildnerische Erziehung Matura

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Die Reifeprüfung zielt auf die verbale Darstellung der bildnerischen Kompetenzen ab. Darüber hinaus wird eine Vereinheitlichung der Themenbereiche am jeweiligen Schulstandort gesetzt.

Aus diesem Grund legt die Fachgruppe jährlich die Themenbereiche fest, zu denen in allen BE-gruppen eines Jahrgangs, verbindlich, aber individuell unterrichtet wird. Der jeweilige Jahrgangsunterricht führt an vier Kompetenzfelder heran, die bei der Maturaprüfung unter Beweis gestellt werden sollen: Reproduktion, Transfer, Reflexion und die Erfahrung aus der eigenen bildnerischen Praxis.

Die Themenbereiche sind:

5. Klassen (5 Themenbereiche als Überbegriff)

  • RAUMDARSTELLUNG
  • KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM
  • FARBE
  • GENRES IN DER BILDENDEN KUNST
  • BILDANALYSE

6. Klassen (2 Themenbereiche als Überbegriff)

  • GRAFIK
  • FILM UND VIDEO

7. Klassen (4 Themenbereiche als Überbegriff)

  • FOTOGRAFIE
  • ARCHITEKTUR
  • KUNST UND GEGENWART
  • KUNST UND KÖRPER

8. Klasse (3 Themenbereiche als Überbegriff)

  • KUNST UND ZEIT
  • KRIEG UND GEWALT
  • KUNSTBETRIEB

Lesen Sie dazu die aktuellen Informationen zur BE- Reifeprüfung:
https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung_ahs_lfbe.pdf?6aanmn

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Bildnerische Erziehung Wahlpflichtfach

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Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung: Vierstündig (zwei mal eine Doppelstunde für die 6. und 7. oder 7. und 8.Klassen)

Für die SchülerInnen der 6. bis 8. Klassen gibt es die Möglichkeit bildnerische Themen (maturafähig) im Wahlpflichtfach BE zu vertiefen. Die Ausrichtung des Faches ist ausschließlich themenzentriert.
Bei der Matura kommen acht lernzielorientierte Themenbereiche zur Prüfung, die in den Lernjahren der 6., 7. oder 7., 8. Klasse erarbeitet werden.
Das Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung ist als eigenständiges Maturafach wählbar, allerdings nicht zusätzlich zum Hauptfach Bildnerische Erziehung.

Themen des Wahlpflichtfachs BE sind unter anderem:

  • Werkstoff Beton in Verbindung mit Produktdesign
  • Bildkultur und Massenmedien
  • Skulptur und Plastik
  • Bildtransformationen

Lesen Sie dazu die einschlägigen Informationen zur BE-Reifeprüfung:  https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung_ahs_lfbe.pdf?6aanmn

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