Religion

An der Stubenbastei kann man zwischen katholischem und evangelischem Religionsunterricht wählen.

Katholischer Religionsunterricht

Der Religionsunterricht hat zum Ziel…

  • … ein grundlegendes Wissen über den christlichen Glauben zu vermitteln.
  • … sich kritisch mit den vergangenen und aktuellen Entwicklungen in der Kirche auseinanderzusetzen und dabei ein zukunftstaugliches Bild einer glaubwürdigen Gemeinschaft, die sich auf Jesus beruft, kennenzulernen und zu entwickeln.
  • … andere Religionen und Weltanschauungen besser zu verstehen, um dadurch tolerant und dialogfähig zu werden.
  • … kritikfähig gegen Ideologien, suggestiven Kräften der Medien- und Konsumwelt und einseitiger Leistungsorientierung zu werden.
  • … SchülerInnen Wertvorstellungen wie Toleranz, Empathie, Gemeinschaft und Verantwortung näherzubringen.
  • … auf diese Weise SchülerInnen bei ihrer Identitätsfindung zu helfen.

Das sagen SchülerInnen über den Religionsunterricht

    • Der Religionsunterricht ist für mich eine Möglichkeit über meinen Glauben ganz persönlich sprechen und mich dabei öffnen zu können.
    • Es gibt interessante Themen, die sich aus Filmen („Butterfly-Circus“, „Ziemlich beste Freunde“) oder Fallbeispielen ergaben:
      • Trotz schwerster körperlicher Behinderung seinen Sinn im Leben finden lernen.
      • Zivilcourage, die sogar das eigene Leben aufs Spiel setzen kann.
    • Mir gefällt, dass unser Religionsunterricht offen und tolerant gestaltet ist und zu den Themen mehrere Ansichten zulässt, sodass wir uns unsere eigene Meinung, auch im gemeinsamen Gespräch bilden und entwickeln können.

Diese Stunde wirkt beruhigend auf mich und gibt mir Zeit zum Nachdenken und Philosophieren.

Impressionen vom Ostergottesdienst 2011 „Wir sind eine Welt“

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Evangelischer Religionsunterricht

Religionsunterricht kann als Entdeckungsreise zu den eigenen Wurzeln und Möglichkeiten gesehen werden.

Überzeugungen, in die mich meine Eltern hineingenommen haben, werden überprüft, hinterfragt und in eigener Weise angenommen oder abgelegt.

Glauben fängt mit Wissen an. Es wird nachgefragt und ausprobiert. Das ist in den kleinen Gruppen von zumeist 3 bis 8 SchülerInnen besonders gut möglich.

Protestantische Überzeugung muss sich allein und immer wieder neu aus der Bibel begründen. Deshalb ist der Kern des evangelischen Religionsunterrichts über alle 8 Jahre das Lesen der Bibel. Dabei stoßen wir zwangsläufig auf die Begegnung mit anderen Kirchen und Religionen sowie Alltags- und Lebensfra-gen, die diskutiert werden. Wir kreuzen andere Schulfächer wie Sprachen, Geschichte und Geographie, Physik und Biologie, Philosophie und bildnerische Erziehung.

Gottesdienste, die ökumenisch gestaltet werden, begleiten den Schulanfang und Schulschluss sowie die beiden größten kirchlichen Feste Ostern und Weihnachten.

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