Das Kanu-Abenteuer

Outdoor – Aktivitäten bieten einer Gruppe von Schülern und Schülerinnen und einigen Lehrern und Lehrerinnen Abenteuer wie zum Beispiel Wanderungen in den Bergen, Klettern oder eine Höhlenübernachtung.

Ich war dieses Jahr sehr begeistert von unserem kleinen Abenteuer, dem Kanufahren. Wir fuhren in der Früh mit dem Zug oder mit dem Fahrrad, je nachdem wie wir wollten, nach Korneuburg. Dort liehen wir uns Kanus aus und machten uns in Teams von je vier Personen pro Boot, gut ausgerüstet mit Schwimmwesten und Rudern, auf den Weg. Die Kanus mussten wir ein Stück zum Wasser tragen, doch dies war mit Hilfe des sehr freundlichen Guides und den beiden Lehrpersonen kein Problem. Wenige Minuten später waren alle Kanus im Wasser. Die Person, die ganz hinten sitzt, muss lenken und alle anderen müssen rudern. Einen Rhythmus zu finden, damit man vorankommt und auch dorthin, wo man hin will, braucht seine Zeit. Doch sobald man dies herausgefunden hat, macht Kanufahren einen Riesenspaß und beim Warten auf die anderen hat man tolle Gespräche mit den Leuten aus dem eigenen Boot, die man zuvor vielleicht nur vom Sehen in der Schule kannte.

Dies ist eines der Dinge, die ich an Outdoor liebe, man hat immer die Möglichkeit, neue SchülerInnen aus anderen Klassen kennenzulernen und versteht sich mit denen oft sehr gut.

Aber zurück zu unserem Kanu-Abenteuer: so fuhren wir also gemütlich Kanu, bis es zum Wettfahren kam, bei dem wir natürlich gewinnen wollten. Wir machten uns ein Ziel aus und die fünf Kanus mit je vier Personen ruderten um die Wette. Mein Team strengte sich sehr an, doch wir wurden leider nur Zweite, aber so richtig störte das keinen von uns, weil es so oder so Spaß gemacht hatte. Danach brauchten wir alle eine Pause, bei einem kleinen See stellten wir die Kanus an Land, genossen unsere mitgebrachte Jause und gingen schwimmen. Nach circa. einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu dem Bootsverleih, alles funktionierte wie am Schnürchen und wir brachten die Kanus wieder zurück. Wir unterhielten uns darüber, was wir gerade erlebt hatten und tauschten uns über Strategien aus, wie man am schnellsten mit dem Kanu vorankommt. Beim Kanuverleih gab unser Guide noch allen einen schönen Stein als Erinnerung mit. Nun machten wir uns auf den Weg nach Hause und alle saßen mit einem zufriedenen Lächeln in der Schnellbahn, bereit, eine gute Geschichte zu erzählen.

 

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