Lehrausgang der 2B in die Ägyptische Sammlung des Kunsthistorischen Museums

Ein Lehrausgang im Zusammenhang mit unserem Geschichte-Thema führte uns ins Kunsthistorische Museum in die ägyptische Sammlung.

Gleich zu Beginn, wenn man den ersten Saal betritt, fallen einem die typisch altägyptischen Wandmalereien und Hieroglyphen ins Auge. Bemerkenswert sind auch die Säulen in der Mitte des Raumes, die jeweils zwölf Tonnen wiegen. Sie sind originale Säulen aus Ägypten, die nicht nur zur Dekoration dienen, sondern auch die Funktion haben, das Dach in diesem Museumsbereich zu stützen.

Die Sammlung präsentiert Statuen, von Bauern bis zu PharonInnen, die über Lebensweisen und Mode erzählen. Alle von ihnen trugen damals weiße Gewänder. Die sozialen Unterschiede waren jedoch an der Qualität der Stoffe und an den Verzierungen erkennbar. Sehr angesagt war es, bei Männern und Frauen des Alten Ägypten, sich zu schminken. Die reichen Leute verwendeten Schminke aus giftigem Blei und aus Kohle, während die ärmere Bevölkerung auf Nilschlamm zurückgreifen musste.

Ein echtes Highlight der Sammlung ist die Mumie des Schreibers An-em-har, übersetzt „schönes Gesicht“. Er lebte vor ca. 2100 Jahren. Obwohl sich nur Personen der oberen Gesellschaftsschichten ein prunkvolles Begräbnis leisten konnten, ist es erstaunlich, wie viele Gräber mit wertvollen Grabbeigaben gefunden werden konnten.

Eine zentrale Rolle spielten auch die Götter: wie wir bei unserer Führung erfahren durften, hatten die ÄgypterInnen rund 1500 Gottheiten, die Bekanntesten waren unter anderem Osiris, Anubis, Isis und Ra.

Bericht von Franziska Raidl (2B)

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