Philipp Blom an der Stubenbastei

Waren sich die Menschen im 18. Jahrhundert der unendlich großen Bedeutung der Erfindung der Dampfmaschine bewusst?
Ist der Konsum die einzige Grundlage unserer Identität? Oder können wir mehr?
Muss die Wirtschaft wachsen, damit wir glücklich sind?
Sollen wir auch überlebenswichtigen Naturgebieten Grundrechte geben, die über internationale Gerichtshöfe einklagbar sind?
Soll eine internationale Armee den Amazonas vor Ausbeutung und Zerstörung schützen?
Die Fridays for Future-Jugend fragt: ist es schon zu spät?

Die Stubenbastei hat darüber geredet. Und zwar mit dem international anerkannten Wissenschafter und Buchautor Philipp Blom (Der taumelnde Kontinent, Die Welt aus den Angeln, Was auf dem Spiel steht) Dieser war unser erster Gast im diesjährigen stubenbastei.redet.drüber –  Der Polittalk im Festsaal. Mit großzügiger Unterstützung des Elternvereins konnten wir den für seine kritische Eröffnungsrede bei den Salzburger Festspielen 2018 bekannten Historiker für unsere Veranstaltung an der Stubenbastei gewinnen.

Fridays for Future Demonstrationen, der Rechtsruck in Europa und den USA und die aktuellen Nationalratswahlen nach den Skandalen (Ibiza, Spesenskandal) welche die letzte Regierung stürzten, bildeten die spannende und hochaktuelle Diskussionsgrundlage für das Überthema „Die großen Herausforderungen unserer Zeit – Klima und Demokratie.“

Die spannenden 90 Minuten im bis auf den letzten Platz ausverkauften Festsaal brachten zahlreiche spannende und vor allem mutige Sichtweisen hinsichtlich sozialer, ökologischer und politischer Entwicklungen der Menschheit im Angesicht aktueller Krisen, welche die Menschheit an den Rande des Abgrunds treiben.

Ist es, angesichts der oben dargelegten Fragen des Diskussionsabends, schon zu spät, fragen die Jugendlichen?

Philipp Blom dazu: „Verlieben wir uns doch gegen jede Statistik in die Idee die Menschheit zu retten.“

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