Armin Wolf in der Stubenbastei

Wer hätte von uns gedacht, dass sich Armin Wolf einmal die Zeit nimmt und zu uns an die Schule kommt, um mit uns zu diskutieren. Gewohnt sind wir ja ihn nur im Fernsehen zu sehen. Noch dazu hätte wahrscheinlich niemand von uns geahnt, dass das Gespräch mit ihm auf einer sehr vertraulichen Basis verlaufen wird. Er hat mit uns gelacht, er hat Späße gemacht und er hat uns nicht das Gefühl gegeben, dass wir desinteressierte Jugendliche sind, sondern junge Leute, mit denen man diskutieren und über Themen wie Politik oder Fake News sprechen kann.  Auch wenn diese Themen nicht die Lieblingsthemen von einigen Schülern und Schülerinnen sind, bin ich mir sicher, dass nach den zwei Stunden mit ihm, sich jeder etwas Neues oder Spannendes mitnehmen konnte. Was ich mit definitiv mitgenommen habe, ist die Notwendigkeit der GIS-Gebühren. Laut Armin Wolf hasst die FPÖ den ORF aufgrund seiner regierungskritischen Haltung. Nun kann man sich gut vorstellen, was passieren würde, wenn der ORF abhängig vom Geld der ÖVP-FPÖ Regierung wäre.  Wenn nun Beispielsweise dem Herrn Strache ein kritischer Beitrag über ihn nicht gefällt, kann er sehr leicht die Journalisten und Journalistinnen erpressen, indem er ihnen droht das Budget für den ORF zu kürzen. Und das will bestimmt keiner von uns.

Doch nicht nur die GIS-Gebühren waren ein wichtiges Thema unserer Diskussion. Auch als er uns erklärt hat, welchen Gefahren der Journalismus heutzutage ausgesetzt ist, hat man gemerkt wie aufmerksam viele von uns zugehört haben.

Nach dem Gespräch mit ihm, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass wir Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit dazu hatten, mit einem tollen und sehr bedeutsamen Journalisten wie Armin Wolf eine so lehrreiche Diskussion mit ihm zu führen. Ich konnte mir etwas für das Leben mitnehmen und meine MitschülerInnen bestimmt auch. 

Lalezer Ateshi, 8B

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