Konuş Benimle – Parla’ m – Talk to me

Am diesjährigen europäischen Tag der Sprachen (ETS) durfte die Stubenbastei natürlich nicht fehlen. Viele Schulklassen haben sich auf verschiedenste Weise beteiligt und konnten ihre eigene oder neu erlernte Sprachen anderen MitschülerInnen näherbringen. Ob spielerisch, durch Präsentationen oder Diskussionen – es war für viele was dabei. Nach intensiver Organisation fand der Sprachentag im Festsaal, am 26.September während der ersten vier Unterrichtseinheiten statt.

Wofür steht der ETS überhaupt?

Folgende allgemeine Ziele werden dabei angestrebt: (Auszug von der Homepage)

  1. „der Öffentlichkeit die Bedeutung des Sprachenlernens bewusst zu machen und dafür zu sorgen, dass mehr verschiedene Sprachen gelernt werden, um so Mehrsprachigkeit und interkulturelles Verständnis zu fördern,
  2. die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas zu fördern, die es zu erhalten und zu pflegen gilt,
  3. lebenslanges Sprachenlernen in und außerhalb der Schule zu fördern, sei es für Studien- oder berufliche Zwecke, aus Gründen der Mobilität oder aus Freude und für den Austausch.“ (https://edl.ecml.at/Home/Whatisit/tabid/1760/language/de-DE/Default.aspx, abgerufen am 8.10.2018)

Woran konnte teilgenommen werden?

Den Start in den Tag legten die Klassen 5A und 3AB hin. Nach einem von der 3. Klasse vorgetragenen französischen Rap gaben die SchülerInnen der 5. Klasse eine Einführung in die französische Sprache.

SchülerInnen, 3A
Die 5. Klasse hat ein paar schöne „Sachen“ hergerichtet, wo wir auch mitmachen konnten. Wir haben ein bisschen Französisch gelernt und ein Lied vorgesungen. Es war sehr nett.“

Sarah, 5A
Am Tag der Sprachen haben wir uns alle im Festsaal versammelt. Die Französischkinder der 5A haben ihren KlassenkameradInnen ein paar Sachen auf Französisch beigebracht. Meine Gruppe hat dann einen Dialog auf Französisch mit vier Personen geführt. An sich war es sehr lustig und ich freue mich schon auf nächstes Jahr.”

Valeria, Helena, Alma, 5A
“Uns hat der Tag der Sprachen sehr gut gefallen, da man sich selbst ausdenken konnte, wie man sein Thema präsentiert. Es hat Spaß gemacht in Gruppen zu arbeiten.”

Aus der 6. Klasse fanden sich vier freiwillige Schülerinnen, die in ihrer Muttersprache physikalische Experimente präsentierten.

Anna, 6B (polnisch)
Es war sehr interessant, da ich wusste, dass mich so gut wie niemand versteht. Ich habe mir allerdings erwartet, dass mich mehr Leute (vor allem die Russisch-SchülerInnen) verstehen werden.“

Dabei konnten sowohl die 1B als auch die 3C sprachliche Eindrücke aus Rumänisch, Polnisch, Russisch und Hebräisch gewinnen.

Jana, 6B (russisch)
Mein Experiment wurde von ca. 50% der Klasse verstanden, da sie auch MuttersprachlerInnen sind. Außerdem hat mein Versuch nicht funktioniert. Trotzdem war es gut, einmal eine andere Möglichkeit zu haben eine Sprache zu lernen.“

Shirly, 6B (hebräisch)
Ich habe zwar nicht erwartet, dass mich jemand verstehen wird, aber war trotzdem interessant, einmal etwas anderes vorzubereiten. Außerdem war es anfangs extrem ungewohnt hebräisch zu reden, vor allem, weil ich das sonst nur zuhause mache. Es war eine außergewöhnliche und lehrreiche Erfahrung.“

Anschließend buchstabierten die 3C farbenfroh Wörter auf Französisch.

SchülerInnen, 1B
Obwohl ich nicht alles verstanden habe, war es sehr spannend.“
„Ich habe nicht alles verstanden, trotzdem weiß ich, worum es ging.“

In der dritten Einheit spielten SchülerInnen aus den 7. Klassen (Wahlpflichtfach Italienisch) verschiedene Situationen auf Italienisch vor, bei denen sie heftig gestikulierten. Die zusehenden SchülerInnen aus der 1A und der 3B durften erraten, was diese bedeuteten.
Danach präsentierten die SchülerInnen der 7B im Zuge des Geschichtsunterrichts Propaganda-Plakate aus der Zeit des Imperialismus. Sie erklärten ihrem jungen Publikum anschaulich die Symbolik und Sprache aus unterschiedlichen Ländern (Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland).
Den heroischen Abschluss dieser Stunde bildeten die Superhelden des Schulalltags auf Russisch.

Die 4A präsentierte in der letzten Stunde ihre schönen französischen Plakate über Städte und deren besonderen Charme. Ihre KlassenkollegInnen versuchten so viel wie möglich zu verstehen und gewisse Begriffe wiederzugeben.
Danach  lernten die zusehenden SchülerInnen mittels Videos italienische Gesten kennen und versuchten die Bedeutung dieser zu erraten, was sich teilweise als gar nicht so einfach herausstellte. 

Der Tag endete mit unterschiedlichen Bildern, die die SchülerInnen in ihrer Muttersprache beschrieben.

Cosima, 4A: 
Der Tag der Sprachen war interessant. Zuerst haben die Französisch-Kinder die Städte Vienne, Paris, Strasbourg und Montpellier vorgestellt. Dann haben wir uns ein Video von Gesten in Italien angeschaut und sollten erraten, was sie bedeuten. Dann war die Stunde auch schon vorbei.

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