Das Jugendparlament 2016/17 – ein Bericht von Oskar Maurer (5a)

Das Kinder- und Jugendparlament in der Inneren Stadt ist mittlerweile zu einer Institution geworden. Seit über zehn Jahren kommen jährlich zahlreiche Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulstufen ins Jugendparlament um ihre eigenen Anträge und Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Diese innovative Idee, welche es dem Bezirk erlaubt, genauere Einblicke in die Wünsche von Jugendlichen zu machen und diese, sofern möglich, zu erfüllen. Für Schülerinnen und Schüler sind dabei vor allem Themen wie Spielplätze, Parks, Sauberkeit, Verkehrssicherheit und Verfügbarkeit von freiem Wlan von besonderer Bedeutung. Zahlreiche Projekte konnten so bereits in den letzten Jahren umgesetzt werden.

Der Werdegang

Nachdem wir, die 5A, in unserem Workshop mit der ganzen Klasse für drei Anträge entschieden hatten, meldeten sich Zeynep, Luca, Matteo, Miguel, Paul, Felix, Semin und ich freiwillig um die Anträge in der Sitzung vom 17. Jänner 2017 in den Bezirksvorstand Innere Stadt zu repräsentieren.

Jeder unserer drei Anträge wurde bearbeitet, bei keinem Antrag gab es im Vorhinein schon eine Absage.

In der zweiten Sitzung vom 25. April 2017 gab uns die Bezirkspolitik Informationen zur Bearbeitung unserer Anträge, Ideen und Vorschläge.

Unsere Anträge

  • Ringübergang Stubentor und Stadtpark – Warnschild bei Straßenbahnstation

Da an diesem Übergang bereits Warnschilder montiert sind, diese jedoch verschmutzt sind, wird sich der Bezirk lediglich um die Säuberung der Schilder kümmern. Weiters wird gebeten, dass Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte, zum Überqueren der Straße den dafür vorgesehenen Straßenübergang benützen.

  • Sitzmöglichkeiten mit HIFI-Angeboten und Charging Station

Aus finanziellen Gründen konnte dieser Antrag nicht umgesetzt werden. Außerdem können öffentliche HIFI-Angebote in Konflikt mit dem Lärmschutzgesetz stehen.

  • Gratis W-LAN am Stephansplatz und Graben in der Inneren Stadt

Da es im Bereich Stephansplatz und Graben schon etliche freie W-LAN –Netzwerke gibt, sind keine weiteren erforderlich. Allerdings wird angedacht diese aufzurüsten, da es oft Schwierigkeiten bei der Verbindung gibt.

Fazit

Meiner Meinung nach war das Jugendparlament eine sehr interessante und informationsreiche Erfahrung. Auch wenn nicht alle Anträge durchführbar sind, so haben wir doch ein kleines Stück unserer Ideen in den ersten Bezirk einbringen können.
Darüber hinaus ist keinem aus unserer Gruppe bewusst gewesen, wir komplex das Durchbringen eines Antrages sein kann.

Abschließend möchte ich noch ein Zitat des Bezirksvorstehers der Inneren Stadt anführen:

„Wir zeigen den jungen Menschen nicht nur, wie Demokratie und Politik funktionieren, sondern wir erhalten als Bezirk auch zahlreiche gute Ideen, die laufend bei unserer Bezirksarbeit berücksichtigt werden.“

MMag. Markus Figl (Bezirksvorsteher, Innere Stadt)

Quellen:

www.wien.at

www.jugendparlament.at

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.