Bundesgymnasium
und Bundesrealgymnasium
1010 Wien,
Stubenbastei 6-8
Protokoll der 4. SGA-Sitzung im Schuljahr
2008/09
vom 6. Mai 2009 (13.00 – 15.45 Uhr)
Anwesende: Dir. DANGL
Gast: G. LEUTHNER-LIST
1. Begrüßung und Ergänzung der Tagesordnung
2.
Eltern
präsentieren neue Hausordnung
Frau Leuthner – List und Herr Niederhuber stellen eine neu überarbeitete Hausordnung samt der neu erarbeiteten Verhaltensvereinbarungen aller Schulpartner/innen vor. Die Elternvertretung hat die Hausordnung überarbeitet, da die bestehende für sie zu sehr auf die Formulierung von „Schülerpflichten“ fokussiert ist und sie eine Entwicklung hin zu Verhaltensvereinbarungen für alle drei Schulpartnern gehen soll. Dabei sollen positive Formulierungen gewählt werden und nicht nur Verbote.
Nach
dem Vorstellen wird der Entwurf diskutiert. Dabei stellt Frau Direktor
Nach der Diskussion erklärt sich die Elternvertretung bereit den Entwurf zu überarbeiten. Die überarbeitete Version wird noch vor den Ferien an alle Schulpartner weitergereicht. Die einzelnen Schulpartner sollen den Entwurf besprechen und die Diskussion darüber wird dann im Herbst fortgesetzt.
3.
Schulleiberln
Die Elternvertretung stellte die neuen Schulleiberln vor und bittet die Schüler/innenvertretung um Unterstützung beim Bewerben in den Klassen. Die Schüler/innenvertretung bekommt drei T-Shirts geschenkt.
Es gibt vier Modelle der neuen Schulshirts:
T-Shirt: 15 €
Poloshirt 20 €
Sweaterjacke 25 €
Sweaterjacke mit Kapuze 30 €
Der Reinerlös des Verkaufs kommt dem Elternverein und damit der Schule zugute.
Abstimmung: Der SGA
beschließt einstimmig, dass der Elternverein den Verkauf der Schulshirts in
der Schule durchführen darf.
4.
Information
der Direktion
A: Aufnahme 2009/10 für die 1. Klassen:
Frau Direktor berichtet über die neue Form der Aufnahmegespräche mit telefonischer Terminvereinbarung. Rund 20% der Eltern erschienen nicht am vereinbarten Termin ohne abzusagen. Rund 10% sind gekommen, ohne einen Termin zu vereinbaren. Wienweit hat es positive Rückmeldungen zum neuen System gegeben, obwohl der Aufwand für die Direktion und das Sekretariat wesentlich höher ist. Probleme gab es vor allem in Schulen mit zu vielen Anmeldungen.
An der Stubenbastei wird es wieder vier 1. Klassen geben.
B: Die heurigen vier 5. Klassen müssen nächstes Jahr aufgrund der sinkenden Schüler/innenzahl auf drei 6. Klassen zusammengelegt werden. Die Klassen sind darüber bereits informiert.
C: Lehrfächerverteilung: Es gibt noch keinen Sicherstellungserlass, daher wurden die Planungsarbeiten an der Schule noch nicht begonnen.
D: Wahlpflichtgegenstand (WPG) Politische Bildung: Es wurde ein eigener Lehrplan dazu verfasst, um die Politische Bildung vom WPG Geschichte abzukoppeln.
Abstimmung: Der SGA
beschließt einstimmig, dass der WPG Politische Bildung eingeführt wird.
E: Bildungsstandards 4.Klassen: Weder die Bögen für die Testung noch die Fragebögen sind für die Direktion einzusehen. Nachdem es Probleme mit den ersten Fragebögen gegeben hatte, da sehr persönliche Fragen über Gewalt in der Familie etc. gestellt wurden, müssen diese zurückgezogen und nachträglich vernichtet werden. Die neuen Fragebögen sind mit dem Elternbeirat abgesprochen.
F: Burkina Faso: Herr Stehle hat das Projekt 6 Jahre alleine betreut. Frau Direktor findet es großartig, dass sich eine neue Gruppe von Lehrerinnen (Haberbusch, Mazal, Riess, Sonnweber, Waidacher) gefunden hat, die das Projekt weiterführen wird. Für das Jahr 2010/11 ist geplant, das Projekt zum Jahresthema der Schule zu machen.
G: Schulautonome Tage: Es gibt noch keine Informationen, ob es im nächsten Jahr aufgrund der Verhandlungen zwischen Ministerium und Gewerkschaft die Schulautonomen Tage geben wird. Der SGA beschließt, trotzdem eine Abstimmung durchzuführen, die nur dann in Kraft tritt, wenn es im Schuljahr 2009/10 noch schulautonome Tage geben wird.
Von den 5 Tagen werden 2 Freitage zentral bestimmt, um die Donnerstagfeiertage im 2.Semester zu langen Wochenenden zu machen.
Vom SGA wird einstimmig beschlossen:
Ein Tag wird ein Pädagogischer Tag.
Zusätzlich sind Dienstag 27. und Mittwoch 28. Oktober schulautonom
frei.
H: Schulfotografie: Es gibt mehrere Anbieter mit Angeboten, die vergleichbar sind und sich kaum unterscheiden. Es wird angedacht, den Termin von Herbst auf Frühjahr zu verlegen. Frau Direktor bittet die Schüler/innenvertretung, zu erheben, wann der Termin für die Schulfotos von Schüler/innenseite gewünscht wird.
5.
Anliegen
der Schüler/innen
A: Die Lehrer/innen werden gebeten, noch einmal die Hefte der Kinderkrebshilfe zu bewerben. Sie sollen in möglichst vielen Klassen als Schularbeitshefte gewählt werden.
B: Die Schüler/innen wünschen sich anstelle der traditionellen Schüler/innenausweise einen elektronischen Schüler/innenausweis. Die Schüler/innenvertretung wird in den Klassen erfragen, ob eine Mehrheit der Schüler/innen den neuen Ausweis bevorzugt, auch wenn Mehrkosten anfallen sollten.
C: Es gibt 4 Klassen, in denen das elektronische Klassenbuch erprobt wird. Die Schüler/innenvertretung nennt den Wunsch, dass auch in diesen Klassen die Möglichkeit für Schüler/innen besteht, Informationen zu Fehlstunden und Lehrstoff zu bekommen ( evt. wöchentlicher Ausdruck ).
D: Schüler/innen wünschen sich Angebote für bilingualen Unterricht in der Schule (z.B. über Förderkurse).
6.
Unterrichtsprojekte
„Sexualpädagogik“ und „ELSA“
Das Projekt „ELSA“ ist ein österreichweites Projekt zum Thema e-learning in der Sekundarstufe 1 (10-14 jährige). Nachdem die Teilnahme von Schulen an diesem Projekt seitens des Ministeriums begrenzt ist, muss sich die Stubenbastei rasch entscheiden.
Der SGA beschließt einstimmig, dass er mit der
Teilnahme am Projekt einverstanden ist, vorausgesetzt es finden sich
ausreichend Lehrer/innen, die das ELSA-Projekt
unterstützen.
Das Projekt „Sexualpädagogik“ ist für die 1.Klassen und 4.Klassen vorgesehen.
Die Direktion und die Schulärztin erachten es als sinnvoll, dieses Projekt in jeder 1.und 4. Klasse durchzuführen. Auch alle Schulpartner wollen dieses Projekt im Schulprofil verankern.
Der Elternverein erklärt sich bereit dieses Projekt im Bedarfsfall als Klassenprojekt auch finanziell zu unterstützen.
7.
Termine
Sollte es aufgrund der Lehrfächerverteilung notwendig sein, wird es nach Pfingsten einen kurzfristigen Termin um 8.00 Uhr in der Früh geben.
Ein Beschluss über die schulbezogenen Veranstaltungen am Ende des Schuljahres könnte auch per Email durchgeführt werden.
Für das Protokoll: Peter REHLING