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über die Sternwarte
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Vor fast 120 Jahren ließ sich der Bierbrauer Moriz von Kuffner eine eigene Sternwarte zum Zwecke der Erforschung des Himmels erbauen. Die Geschichte seines Institutes spiegelt die Entwicklung der Astronomie und Astrophysik um die Jahrhundertwende wider, führt die persönlichen Schicksalsschläge der Weltkriege vor Augen und dokumentiert die Aufbauphase als Bildungsinsinstitution der zweiten Republik. Im Juni 1987 kaufte die Stadt Wien schließlich die Sternwarte. Aus Mitteln des Altstadtsanierungsfonds konnte bereits im Herbst 1989 mit der Renovierung der Hauptkuppel begonnen werden. Ein Jahr später folgten Haupt- und Heliometertrakt, sowie die Gartenanlage und ihre Einfriedung. Darüber hinaus erhielt die Sternwarte einen neuen Vortragssaal für 100 Hörer. 1994 wurde mit der originalgetreuen Restaurierung der astronomischen Instrumente begonnen. Ab August 1995 wurde die Sternwarte wiederum in die Wiener Volksbildung eingegliedert und erstmals seit 1916 betreut hauptberufliches Personal das Observatorium. Als Zweigstelle der Volkshochschule Ottakring begann im Oktober 1995 der neue Führungs- und Bildungsbetrieb. |