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UNESCO-Projekt

anlässlich der Dekade „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung“: Armut

 

Zur Jahrtausendwende haben die Vereinten Nationen eine erschreckende Bilanz gezogen. Derzeit lebt mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Das heißt, jeder fünfte auf der Welt muss mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen. Mehr als 700 Millionen Menschen sind unterernährt und hungern. 115 Millionen Kinder im Volksschulalter lernen weder lesen noch schreiben. Mehr als eine Milliarde Menschen hat kein sauberes Trinkwasser, mehr als zwei Milliarden haben keine Sanitäranlagen. Die Folgen sind fatal, denn 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern werden durch verschmutztes Wasser verursacht. Mehr als zwei Millionen Menschen sterben dadurch im Jahr an vermeidbaren Krankheiten.

 

Termin

 

4. bis 7. Dezember                              zu verplanende Stundenanzahl: 23

 

Team

 

Sonnweber, Stehle, Schiedl, Förtsch, Herbst, Sommer, Coulibaly

 

Grundsätzliches die SchülerInnen erarbeiten sich im offenen Unterricht die Inhalte selbst, Materialien werden vom LehrerInnenteam zur Verfügung gestellt, entwicklungspolitische Spiele + ReferentInnen für alle werden eingeladen

 

Zeitphasen

 

1.      Vorbereitungsphase (zB Thema Armut in GSK, Armut in der Bildenden Kunst)

 

2.      Projektphase (4.-7.12.)

 

 

3.      Öffentlichkeitsarbeit/ Möglichkeiten

·        in der Schule am nationalen UNESCO-Tag 16. April 2007:

·        eventuell Schülerradio (mit unbegleiteten Flüchtlingen eventuell): Interviews mit Betroffenen, SozialarbeiterInnen, Gegenüberstellen des Alltags

·        Kinderkurier

·        Schulhomepage

·        Jahresberichtsartikel (Wer möchte einen Artikel schreiben?)

·        UNESCO-Zeitschrift „Forum“

·        UNESCO-Homepage kurzer Projektbericht

 

 

 

 

Stundenplan/ Räume

 

Zeit/ Raum

Montag

Zeit/ Raum

Dienstag

Zeit/ Raum

Mittwoch

Zeit/ Raum

Donnerstag

8.00 – 8.50 Festsaal

Einführung /SOM Das Weltspiel

8.00 – 8.50

EDV 5

Bibliothek

Ag                                                                                                  

8.00 – 8.50

Bibliothek EDV 4

Ag

8.00 – 8.50

E/RS

9.00 – 10.40

Bibliothek

Ag

9.00 – 10.40

EDV 5

Bibliothek

 Ag 6 - Gruft

9-9.50 BE

10-10.50

Festsaal

10-11.45 Ag6

Exkursion

 

BE

Ag

Exkursion Ag6

Franziskaner-kloster

9.00 – 10.40 Bibliothek EDV 5 (Bis 9.50)

Ag

11.00 – 12.50

Exkursion Weltladen: 1. und 3. Gruppe  RIE

11.00 – 11.50

E/RS

11.00 – 11.50 Bibliothek EDV 5

Ag

 

11.00 – 13.45 Festsaal

Präsentation

BE 30 Min.

11.00 – 12.50

Exkursion Pater Gabriel/

Ag6

FÖR

12.00 – 13.40 Festsaal

Referat Mariama Coulibaly/ Film

12.00 – 14.00 Architekturzentrum

Exkursion: Bottum up/ HER, SON

 

 

11.00 – 12.50

EDV 4

Bibliothek

Ag

13.40 – 14.20

Mittagspause

 

 

 

 

 

 

14.20 – 15.30 Musiksaal

Film: Fahrraddiebe

 

 

 

 

 

Subthemen/ Arbeitsgruppen:

 

Thema

REFERENTINNEN

 

Ag1: Welternährung – der Hunger in der Welt (SIE, STE)

 

 

Böning, De Cillia, Lutz

 

Ag2: Armut in Brasilien (STE)

 

Karajev, Rosner; Waterhouse, Willenpart

 

 

Ag3: Armut in Afrika (STE, RIE, Coulibaly)

 

Kablarevic, Lang, Vladar, Vukovics

 

 

Ag4: Armut in Österreich - Kinder, Frauen, Asylsuchende (SON)

 

 

Cepicka, Herzig, Smirnov 

 

Ag5: Unbegleitete jugendliche

Flüchtlinge (SON, FÖR)

 

Hovorka, Tchepkasova, Lary

 

Ag6: Obdachlose und Klostersuppe in Wien – Lebensschicksale (FÖR)

 

 

Ge, Laßnig, Rieder, Vitek

Arbeit in der Arbeitsgruppe

 

Materialmappe liegt für die SchülerInnen in der Schulbibliothek auf (eigener Handapparat– Fensterseite – Armut 5B) sichten des Materials, lesen, Internetrecherche, informelle Informationsbeschaffung, eventuell durch Interviews (bei Persönlichkeiten der Öffentlichkeit/ NGOs/ Behörden etc einfach anrufen, fragen etc), gegenseitiger Austausch innerhalb der Gruppe, eventuell bei Bedarf: eigener Besuch von Bibliotheken und Institutionen zur Informationsbeschaffung etc

 

Jede Gruppe bestimmt selbst, welche Art der Präsentation gewählt wird, zB Vortrag (+ Over head Folien), Interviews werden vorgespielt und kommentiert, die Präsentation kann auch kreativ sein: Schauspiel, Bild, selbstgestaltete Plakate + Kommentar. Beginn: Bilder mit BE.

 

Exkursionen

1.      Bottum up. Bauen für eine bessere Welt. 9 Projekte für Johannesburg.

      Architekturzentrum Wien – alte Halle

2.      Pater Gabriel, Gründer von „Die Gruft“

3.      Die Gruft

4.      Dritter Welt Laden

Videos/ Filme

Spielfilme

·        Vittorio de Sica: Fahrraddiebe (Ladri di biciclette, 1948)

                             90 Minuten, ein neorealistischer Klassiker

·        Reise nach Uganda und Kenia, 60 Min.

·        Eventuell: Darwins Nightmare (Ausschnitte)

seinen Film Fahrraddiebe 1948 drehte

Videos/ DVDs (Dokumentationen)

…. können spezifisch in den Ag angesehen und diskutiert werden

Peter Krieg, Septemberweizen (Ag1)

Der Bauch ist leer, das Maß ist voll (Ag1)

Kinderwelt/ Weltkinder: Straßenkinder in Burundi (Ag3)

Hab und Gut in aller Welt, Brasilien (Ag2)

 

 

ReferentInnen

 

Eventuell SozialarbeiterIn aus Wien ?

Michael Linhart, Chef der Austrian Development Agency (ADA) zu “Projekte gegen die Armut in Burkina Faso

Martin Schenk, Mitbegründer der des ö. Armuts-Netzwerks

 

 

 

 

Institutionen, Adressen

 

 

ARMUTSKONFERENZ

NETZWERK GEGEN ARMUT UND SOZIALE AUSGRENZUNG

 

Gumpendorferstraße 83

A-1060 Wien, Tel. 402 69 44 11,       Email: www.armutskonferenz.at

 

BAOBAB

Berggasse 7, 2.Stock, 1090 Wien, Telefon: 319 30 73, Email: service@baobab.at , Website: www.globaleducation.at ; Mo-Don 10-17 Uhr

ÖFSE              (Österr. Forschungsstiftung für Entwicklungspolitik)

Berggasse 7, 1. Stock, 1090 Wien, Telefon: 317 40 10 – 120; Mo-Don 10-17 Uhr

Email: bibliothek@oefse.at ; Website: www.oefse.at

 

 

 

ZENTRUM POLIS – POLITIK LERNEN IN DER SCHULE


Heßgasse 1, A-1010 Wien
Büroadresse: Helferstorferstraße 5, A-1010 Wien
Tel.: +43-1-42 77-274 40, Fax: +43-1-42 77-274 30; www.politik-lernen.at

 

CARITAS

 

1160 Wien     Albrechtskreithgasse 19-21         Tel. 01/878 12-0E-

Mail: office@caritas-wien.at

Bereichsleitung: Soziale Arbeit    In- und AusländerInnenhilfe
Tel. 01/878 12-303
HEIM für Bettelkinder

FRANISKANER

 

            www.franziskaner.at

 

DIE GRUFT– Mariahliferstraße         www.gruft.at

 
AGEZ, ÖKOBÜRO und Forum Nachhaltiges Österreich

 

Materialien

 

1.      Stefanie Hope: Straßenkinder weltweit. Eine Arbeitsmappe für den Unterricht. Adveniat, Essen 2006. (Baobab)

2.      Michael Wagner: Guten Appetit - schlechten Hunger. Unterrichtsmaterial zum Handbuch der Welternährung. Bonn 1996.

3.      Armut in Österreich. Armut beseitigen. Polis aktuell Nr. 3 2006           Sehr Gut!!

4.      baobab/vorbestellung

 

 

 

Links

 

www.armutskonferenz.at

www.nationale-armutskonferenz.de

www.salzburger-armutskonferenz.at

www.sozial-wirtschaft.at/

www.bawo.at

www.caritas-wien.at

www.unhcr.at

www.oneworld.at

www.schule.suedtirol.it

www.regionale.at (Hilfsorganisationen zu Armut und Hunger)

www.hungerprojekt.de (Hunger Project)

www.statistik.at

www.oe1.orf.at/kulturhaus

www.politik-lernen.at

www.politische-bildung.schule.at Hier findet man ein gutes Dossier „Armsein in Österreich“

www.eapn.org European Poverty Network – poverty and social exclusion in Europe

 

 

 

Mögliche Aktivitäten

 

  1. www.whiteband.org/              

Eventuell Beteiligung an: „Global Call to Action against Poverty“(GCAP). Sein Ziel: Die Regierenden zum Handeln bewegen, damit die Millenniumsziele bis 2015 umgesetzt werden.

  1. www.wienertafel.at
  2.  

 

 

EU Statistikamt Eurostat

 

Leistungsbeurteilung

 

Mitarbeit, Präsentation, Selbstständigkeit

 

Projektgruppenmappe

 

  • Materialien
  • Links
  • Kontaktadressen
  • Kurzfilme für innerhalb der Gruppe
  • Feature SchülerInnen Radio/ Interviews

 

 

 

 

 

Liebe KollegInnen!

 

Wie wir auf der Klassenkonferenz der 5 B am 24. Oktober besprochen haben, findet vom 4. – 7. Dezember 2006 die Projektwoche zum Thema “Armut und nachhaltige Entwicklung” statt. Die SchülerInnen wählten sich aus einem Aufgabenkatalog ein Thema aus, das sie in Form eines offenen Unerrichts innerhalb dieser vier Tage erarbeiten werden. Die Bibliothek, der Informatiksaal, der Klassenraum stehen als Arbeitsräume zur Verfügung. Die aufsichtführenden KollegInnen bitte ich, die Anwesenheit der SchülerInnen zu überprüfen und zu Beginn beziehungsweise am Ende der Arbeitsphasen die Sonderräume auf- und zuzusperren.

 

Ich danke schon im Voraus für die Unterstützung und verbleibe mit freundlichen Grüßen

 

 

Maria Sonnweber