Alpenschulwoche der 2B und 2C

in Westendorf bei Kitzbühel

 

  Wir, die SchülerInnen der 2B und zwei Leh­rerInnen (Klaus Huber, Gabriela Schiedl), verbrachten vom 30.09 02 bis 05.10.02 eine Projektwoche in der
„Schule des Sehens und Fühlens“.
Entsprechend diesen Grundsätzen der Alpen­schule bietet sich den SchülerInnen die Möglichkeit, Entdeckungen und Naturerfah­rungen aus erster Hand zu machen.
Das Wetter war strahlend und so stand unse­rem Tatendrang nichts mehr im Wege.

 

Die 2C mit ihren LehrerInnen (Manuela Rie­senfelder, Michael Gottfried und Gabriela Schiedl) konnten vom 07.10.02 bis12.10.02 Erfahrungen in der Welt der Bergbauern sam­meln. Wir wurden auf vier Höfen unterge­bracht.
Hof Rothen            Fam. Rieser
Hof Örg                 Fam. Schroll
Hof Nieding           Fam. Burgmann
Hof zu Schwendt   Fam. Schroll

 

 

Die SchülerInnen erkunden die ande­ren Bauernhöfe und lernen den Weg zum Alpen­schulgebäude ken­nen.

 

Vor und nach den diversen Aktivitä­ten blieb noch ge­nügend Freizeit, um Sport zu be­treiben.

 

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin erhielt ein „Alpenschule - Heft“, in das der Tages­ablauf und persönliche Eindrücke eingetragen wurden. Montag 07.10.02
09.16 Uhr Abfahrt Wien West
14.48 Uhr Transport zu den Höfen
16.00 Uhr Alpenschule
18.00 Uhr Abendessen - köstlich!!!
21.30 Uhr Bauernhof
       Gute Nacht!

 

Dienstag 08. 10.02
07.30 Uhr Frühstück am Bauernhof
08.30 Uhr Alpenschule;- Kennenlernen der
          anderen Bauernhöfe und Stallungen.
          Die „blinde Raupe“ riecht, fühlt und
          erkundet den Stall.
12.00 Uhr Mittagessen – lecker!!!
13.30 Uhr Wanderung zum Steinbruch. Wir
          finden Azurit, Malachit und Silber.
18.00 Uhr Abendessen – Pizza!
21.30 Uhr Gute Nacht!

 

 

 

 

Der Weg führt uns durch den Wald, an ei­nem Bach entlang, über Weiden zur Bergstation der Gondelbahn Hoch­brixen. Jetzt ist aber eine kleine Rast von Nöten.

 

 

Mittwoch 09.10.02
07.30 Uhr Frühstück am Bauernhof
08.30 Uhr Alpenschule „Erlebniswanderung“
          auf die Kälbersalvenalm und für
          „Gipfelstürmer“ auf die Hohe Salve.
          Noch eine kurze Lagebesprechung und
          danach konnte es los gehen.
18.00 Uhr Abendessen
21.30 Uhr todmüde ins Bett! Donnerstag früh
          aufstehen, da Käsen auf dem Programm
          stand.

 

Unterwegs wurden Tiere und Pflanzen beobachtet und be­stimmt. Es entstanden Tiergedichte und -geschichten.

 



Dann ging die Wande­rung weiter, aber das nächste Spiel war von Lydia, unserer sehr kompetenten Betreu­erin, schon wieder vorbereitet. Unsere müden Wanderer wa­ren froh, wieder eine Pause zu machen. Auch der Hunger plagte sie schon. Da hieß es noch warten, denn jeder von uns hatte Materialien für ein Picknick von Burgi, unsere Köchin, erhalten.

 

       

 

 

Endlich war es so weit und wir hatten die Käl­bersalvenalm erreicht. Das Picknick wurde vorbereitet und von un­seren hungrigen „Piran­has“ so schnell ver­schlungen, dass es nur mehr ein Foto von den erschöpften LehrerInnen und den Resten gab!

 

 

 

Die SchülerInnen durften auch den Bau­ern bei ihrer Arbeit helfen. Für viele war das ein besonderes Erlebnis.
Für den nächsten Tag stand die Joghurt- und Käseherstellung auf dem Programm.

 

Donnerstag 10.10.02
06 45 Uhr Kinder wecken; sie schla­fen wie die Mur­meltiere.
07.15 Uhr Früh­stück; Müsli mit selbstgemachtem frischen Joghurt.
08.15 bei Tini am Eichtl- Hof

 

 

 

 

 

 



Rezepte zur Käse- und Joghurtherstellung können Sie von den SchülerInnen der 2B oder 2C bekommen.
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Monika und Lydia erklären die Wollverarbeitung und das Filzen.
18.00 Uhr Abendessen
20.30 Uhr Nachtwanderung und Geschichte
22.00 Uhr gute Nacht!

 

 

 

 



Die gewaschene Wolle wurde geschleudert, getrocknet und wie früher auch von den Mongolen gepeitscht. Mit einem rhythmischen Lied ging den Burschen die Arbeit flott von der Hand.

  Auch das Datschen musste gelernt sein. Dabei entstanden Wollfliese, die dann zum Filzen verwendet wurden.

           

 

Jetzt war alles bereit, um Hüte, Taschen, Bälle, Mäuse, Bilder usw. zu filzen.

 

 





Kaum waren wir in den Betten, klopfte es an mei­ner Tür und Monika kam herein und berichtete, dass ein Kalb geboren werde. Ich weckte die Buben, diese telefonierten mit den Mädchen vom Nachbarhof und wir eilten in den Stall. Als wir in den Pyjamas hinunterkamen war es schon da!
Simmi rieb es mit Stroh trocken und Monika, die Bäuerin, gab ihm die Flasche.

 

 

 

 

 


Freitag 11-10-02
So sah es am Morgen aus. Aber wir ließen uns das Frühstück trotzdem gut schmecken.
09.00 Uhr Waldexkur­sion mit Kollegen Gottfried, dem „Wurzel­sepp“

 


 

 

                 

 

12.00 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Ausstellung von Pflanzen, Bearbeiten der Arbeitsblätter.
15.00 Uhr Brotbacken mit Burgi.
18.30 Uhr Lagerfeuer mit Grillen, im Anschluss daran, Verleihung der Al­penschule - Urkunden und Verabschiedung.
21.00 am Bauernhof, die Koffer einpacken.

 

 

 

Samstag 12.10.02
Leider ging diese wunder­schöne Woche in Tirol viel zu schnell vorbei. Wir ha­ben es sehr genossen, von allen (Sepp, Burgi, Mari­anne, den Bauernfamilien, deren Kindern und von Lydia) so liebevoll betreut worden zu sein.

 

 

 

Gabriela Schiedl